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Häufig gefragt

FAQ — was Auftraggeber wirklich wissen wollen

Was du dich vor einem Suchauftrag fragst — und was wir vorher klären. Direkt, ehrlich, ohne Marketing-Sprech.

Allgemein zur Suche mit Metalldetektor

Wie schnell könnt ihr vor Ort sein?

In der Region rund um Verden meist innerhalb von 24–48 Stunden. Bundesweit koordinieren wir über das Ringjäger-Netzwerk — wir prüfen sofort, wer in deiner Nähe verfügbar ist. In dringenden Fällen (z. B. Verlust im Sand bei steigender Flut) versuchen wir, noch am selben Tag zu starten.

Findet ihr wirklich Eheringe im Sand wieder?

In den meisten Fällen ja — sofern die Suchstelle eingrenzbar ist und niemand danach intensiv den Bereich umgegraben hat. Gold reagiert sehr gut auf moderne Detektoren. Auch wenn Stunden oder Tage vergangen sind, sind die Chancen meistens noch gut, weil das Stück durch sein Eigengewicht im Sand „versinkt", aber nicht weg ist.

Welche Fundtiefe ist realistisch?

Kleine Goldringe: 10–20 cm. Größere Silber- oder Bronzeobjekte: 25–40 cm. Spezialfälle wie tiefere Münzen oder Sammlerstücke gehen auch bis ~50 cm. Im Salzwasser-Sand etwas weniger. Die genaue Tiefe hängt vom Gerät, vom Boden und vom Objektmaterial ab.

Wie groß ist die Erfolgsquote bei Ehering-Suchen?

Bei klar eingrenzbaren Verlustorten (z. B. „beim Beach-Volleyball an Stelle X") liegt die Quote bei über 70–80%. Bei größeren oder unklaren Bereichen sinkt sie. Wir sagen dir ehrlich vor dem Einsatz, wie wir die Chance einschätzen — verkaufen niemandem Hoffnung, die wir selbst nicht teilen.

Was passiert, wenn ihr nichts findet?

Auch das kommt vor. Wir berichten dir genau, was wir geprüft haben und wo Grenzen waren. Anfallende Auslagen (Sprit, Verbrauchsmaterial) werden auch dann fair besprochen — aber niemand zahlt das volle „Erfolgs"-Honorar, wenn der Erfolg ausbleibt.

Kosten & Finderlohn

Was kostet ein Suchauftrag?

Wir sind Hobbysucher mit Leidenschaft — keine Firma mit Stundensatz. Die anfallenden Auslagen wie Anfahrt, Sprit, ggf. Genehmigungen und Verbrauchsmaterial werden vor dem Einsatz individuell mit dir besprochen. Konkrete Zahlen können wir erst nennen, wenn wir wissen, wo du wohnst und worum es geht.

Muss ich einen Finderlohn zahlen?

Nein, ein Finderlohn ist immer freiwillig. Viele Auftraggeber bedanken sich mit einem fairen Betrag für die Mühe — die Höhe entscheidest du selbst. Pflicht ist es nicht.

Was ist ein "fairer Finderlohn"?

Das ist sehr individuell. Manche legen einen festen Betrag fest, andere richten sich nach dem ideellen oder finanziellen Wert des Stücks. Wichtig: Wir bieten unsere Hilfe an, weil uns das Suchen Spaß macht — die Wertschätzung am Ende ist das schönste Lob, aber Pflicht ist sie nicht.

Wann muss ich für die Anfahrt zahlen?

Die Auslagen für Anfahrt besprechen wir vor dem Einsatz. Wir sind bemüht, Sucher aus deiner Region einzubinden, sodass keine großen Wege anfallen. Falls weite Anfahrten nötig sind, kommen wir auf dich zu, bevor die Reise beginnt — du entscheidest dann.

Recht & Genehmigungen

Brauche ich für die Suche im eigenen Garten eine Genehmigung?

Nein. Auf deinem eigenen Grundstück darfst du ohne Genehmigung suchen lassen — vorausgesetzt, es liegt nicht in einer ausgewiesenen archäologischen Schutzzone. Bei reinen Suchaufträgen (Ring, Schlüssel etc.) ist das praktisch nie ein Problem.

Und am Strand oder im öffentlichen Park?

An öffentlichen Stränden ist die Suche meist erlaubt; einige Kommunen verlangen eine kurze Anmeldung. In Parks ist das vom Träger abhängig. Wir klären das vor dem Einsatz und holen ggf. die Erlaubnis ein. Wenn du Genaueres zu deinem Bundesland wissen willst: Übersicht aller Bundesländer.

Was, wenn ihr etwas Historisches mit-findet?

Bei jedem Auftrag kommt Müll mit hoch (Kronkorken, Drahtreste). Sollte tatsächlich etwas potentiell Historisches dabei sein (alte Münze, Schmuckstück, militärisches Objekt), melden wir das fachgerecht beim zuständigen Landesamt. Das ist Teil unseres seriösen Umgangs mit dem Hobby.

Ist Sondengang legal in Deutschland?

Grundsätzlich ja — aber unter strengen Regeln, die je Bundesland variieren. Die meisten Länder verlangen für die Suche in archäologischen Zonen eine Nachforschungs­genehmigung. Für reguläre Suchaufträge (verlorener Ring, Schlüssel) ist das aber kein Problem.

Equipment & Technik

Welche Geräte setzt ihr ein?

Wir nutzen je nach Einsatz Minelab Equinox, Nokta Legend, XP Deus II — moderne Mehrfrequenz-Detektoren. Dazu wasserdichte Spezialgeräte für Strand & Brandung und Pinpointer für die präzise Bergung.

Kann ein Metalldetektor zwischen Müll und Wertgegenstand unterscheiden?

Bedingt. Moderne Geräte zeigen eine "Target-ID", die die Leitfähigkeit grob bewertet. In der Praxis liegen aber dünne Goldringe oft im selben Bereich wie Aluminium-Lasche. Hier hilft Erfahrung — das Tonsignal-Lesen, die Bewegung, die Tiefe — mehr als jede Anzeige.

Funktioniert ein Metalldetektor unter Wasser?

Spezielle wasserdichte Geräte ja, bis zu 5 m Tauchtiefe. Im flachen Wasser (Brandung, Badesee bis Hüfthöhe) sind sie ideal. Tiefer wird es schwieriger — dann brauchst du ein Taucher-Team.

Funktioniert das auch bei mineralisiertem Boden?

Ja, mit dem richtigen Gerät. Pulse Induction- oder Multi-Frequenz-Geräte sind weniger anfällig für Eisenoxide im Boden. VLF-Geräte verlieren auf solchen Böden deutlich an Tiefe.

Selbst mitsuchen statt Gerät mieten

Kann ich bei euch einen Metalldetektor mieten?

Nein, wir vermieten keine Detektoren. Was wir aber anbieten: Wir kommen mit unserem eigenen Equipment zu dir, und du kannst auf Wunsch die ganze Zeit selbst mitsuchen. Fast alle unsere Sucher haben mehrere Geräte und bringen ein Zweitgerät für dich mit. Mehr dazu unter Selbst mitsuchen.

Warum verleiht ihr keine Geräte?

Weil ein Metalldetektor kein Plug-and-Play-Gerät ist. Wer ohne Erfahrung losläuft, gräbt oft an falschen Stellen, vergräbt das gesuchte Stück versehentlich tiefer oder verlässt das Suchgebiet in der Annahme „da ist nichts" — obwohl ein erfahrenes Ohr genau gehört hätte, dass da was war. Mitkommen und gemeinsam suchen ist für uns die ehrlichere Lösung.

Bekomme ich vor Ort eine Einweisung am Gerät?

Ja, selbstverständlich. Wenn du beim Einsatz selbst mitsuchen willst, machen wir dir vor Ort eine kurze Einweisung (etwa 10–15 Minuten): wichtigste Töne, Schwenktechnik, Pinpointer-Bedienung. Danach gehst du gemeinsam mit uns über die Fläche, jeder mit einem Gerät.

Kostet das Mitsuchen extra?

Nein. Mitsuchen ist die normale Art, wie wir arbeiten — die meisten Auftraggeber sind ohnehin vor Ort dabei. Es gibt keine zwei Tarife („mit / ohne Mitsuchen"), sondern nur die übliche Kostenstruktur: anfallende Auslagen werden vor dem Einsatz besprochen, Finderlohn ist freiwillig.

Was ist, wenn ich schon einen eigenen Metalldetektor habe?

Bring ihn gerne mit. Wir schauen vor Ort kurz drauf und sagen, ob er für deine konkrete Aufgabe taugt (Material, Tiefe, Bodentyp) oder ob unser Gerät hier die bessere Wahl ist. Manche Geräte sind für trockenen Garten ideal, scheitern aber an mineralisiertem Boden oder Salzwasser.

Bekomme ich nach dem Einsatz eine Empfehlung, welches Gerät ich kaufen sollte?

Gerne. Falls dich das Hobby gepackt hat, beraten wir dich völlig unverbindlich zur Geräteauswahl — passend zu deinem üblichen Suchgebiet (Garten? Strand? Wald?), deinem Budget und deiner technischen Bereitschaft. Wir verkaufen nichts und bekommen keine Provision; das ist reine Erfahrung.

Wer wir sind

Seid ihr eine Firma?

Nein. metalldetektor-hilfe.de ist Teil des Ringjäger-Netzwerks — einer Community erfahrener Schatzsucher, die Lust haben, anderen mit ihrem Hobby zu helfen. Wenn du anrufst, sprichst du nicht mit einem Callcenter, sondern direkt mit einem Sucher.

Wie lange macht ihr das schon?

Patrik (Standort Verden) sucht seit über 6 Jahren aktiv und betreibt parallel den YouTube-Kanal SchatzsucheTV. Im Netzwerk sind erfahrene Sucher mit zum Teil 10+ Jahren Praxis.

Warum dokumentiert ihr Funde auf YouTube?

Weil Schatzsuche ein faszinierendes Hobby ist und viele Menschen gar nicht wissen, dass es uns gibt. Die Videos zeigen, was möglich ist — und manche Auftraggeber kommen erst durch ein zufällig gesehenes YouTube-Video auf die Idee, dass ihr verlorener Ring vielleicht doch noch findbar ist.

Bekomme ich mein Video auch?

Bei den meisten Aufträgen dokumentieren wir auf Video — mit deinem Einverständnis. Wenn du nicht möchtest, dass das Video veröffentlicht wird, ist das vollkommen OK; wir machen dann nur ein kurzes Foto vom Fund für dich. Du entscheidest.